Über Rubin de la Ana

„Rubín sacándole las mejores notas a las cuerdas de la guitarra“

Manolo Liaño im Diario de Jerez am 10. Mai 1992

Manolo Liaño beschreibt Rubín als einen Musiker, der eine seltene Gabe besitzt:
• Klangästhetik: Die Kritik hob hervor, dass er der Gitarre Töne entlockt, die über die reine Technik hinausgehen – oft zitiert als die „schönsten Töne“, die man damals in der lokalen Flamenco-Szene hörte.
• Technik vs. Gefühl: Er wird von ihm dafür gelobt, die virtuose Schnelligkeit des modernen Flamencos mit der emotionalen Tiefe der Tradition von Jerez zu verbinden.

In der Flamenco-Szene von Jerez sind die Peñas (Flamenco-Vereine) das eigentliche Herzstück der Kunst, und Manolo Liaños Berichte im Diario de Jerez dienten oft als Brücke zwischen diesen intimen Zirkeln und der breiten Öffentlichkeit.

Für einen jungen Künstler wie Rubín de la Ana (bürgerlich Salvador Vega Carrasco) war die Anerkennung durch Liaño in diesem Umfeld der Ritterschlag. Er hatte die Bewährungsprobe in den Peñas bestanden:

De la Ana zelebriert den Flamenco auf spielerisch höchstem Niveau

Prägend für Rubin de la Anas Flamenco heute ist das Erschaffen neuer Klangfarben bei denen die Flamenco-Tradition vollständig erhalten bleibt. De la Ana gehört somit zu jenen seltenen Musikern, der den spezifischen Kunstcharakter des Flamenco in seiner Gesamtheit und Komplexität repräsentieren kann. Tief in der Tradition verwurzelt und modern zugleich überzeugt er mit bemerkenswerter Interpretationskunst und großartigen Harmonien. Dem Musiker Rubin de la Ana liegt alles an der hohen Schule der Flamencokunst und nichts an Zurschaustellung: ¡Flamenco puro arte!