Presse (Auswahl)

Frühe Auftritte (ab 1984) 

In den spanischen Archiven und Pressemitteilungen der 1980er und 1990er Jahre finden sich zahlreiche Belege für den künstlerischen Aufstieg von Salvador Vega Carrasco (heute Rubin de la Ana). Er war bereits in jungen Jahren fest in der Szene von Jerez de la Frontera (Cádiz) integriert. Sein Name erscheint in  Programmankündigungen andalusischer Festivals, Peñas und Tableos als tragende Säule für den Gesang von Größen wie bspw. Fernando Terremoto Hijo, Maracrena de Jerez und Antonio Gallego Molina.  In diesen Kreisen gilt er früh als Spezialist für den Sonido de Jerez. In Rezensionen wird seine exquisite Sensibilität und seine künstlerische Reife regelmäßig hervorgehoben, die für sein damaliges junges Alter außergewöhnlich war.

Historischer Meilenstein und Ritterschlag durch Manolo Liaño

Diario de Jerez, 10. Mai 1992: Die wohl bekannteste Rezension stammt aus diesem Jahr. Manolo Liaño hob seine Klangästhetik hervor und schrieb:

„Rubín sacándole las mejores notas a las cuerdas de la guitarra“

In den digitalisierten Beständen der regionalen Presse von  Jerez de la Frontera (Cádiz) wird Salvador Vega Carrasco explizit für seine technische Brillanz, rhythmische Strenges und  Klangästhetik gewürdigt und darüber hinaus, dass er sein Stil das kollektive Rhythmusgefühl (das Soniquete) der Peñas perfekt unterstützte.   Ein weiterer zentraler Artikel beschreibt, wie er in jungen Jahren bereits die Essenz des Toque de Jerez verkörperte. 

Manolo Liaño hob Rubín hervor, weil er in seinem Spiel schon 1992 die notwendige Demut und Kenntnis der Traditionen sah, die vom Flamenco gefordert wird

Deutschland

Berliner Zeitung, 11. Januar 1997

„In der deutschen Hauptstadt ist er der gefragteste “Cantaor”, Flamencosänger und -gitarrist, denn in keiner Stimme liegt so viel Gitano-Seele wie in seiner.“  

http://www.berliner-zeitung.de/flamenco-ist-keine-folklore–sondern-ein-lebensgefuehl—die-gruppe–pura-vida–holt-es-nach-berlinwas- mich-interessiert–ist-der-schrei–16444012

Berliner Morgenpost, 15. September 2008

„Was an diesem Abend in der Philharmonie stattfand, war Seele, Schmerz und ganz große Flamencokunst. (…) Wenn Ana Maria Amahi tanzt (…..) wird (sie) von vier hervorragenden Musikern begleitet, die allein schon beeindruckend genug wären. Sei es Rubin de la Ana (Gesang), und Juanillo (Gesang), deren Stimmen mit ihrem Tanz zusammen sich tief ins Herz graben (….).“

http://www.morgenpost.de/printarchiv/kultur/article102586374/Ana-Maria-Amahi-tanzt-voller-Lebensfreude.html

Gitarist Rubin de la Ana in St. Canisius

Dr. Monika Becker 27. Mai 2019

Der Abend des sechsten Sonntags in der Osterzeit stand in Sankt Canisius ganz im Zeichen des Flamenco, … Der Künstler Rubin de la Ana gestaltete die Abendmesse auf eindringliche Weise. Die Musik, die zugleich sehnsuchtsvoll-schmerzhaft und mitreißend rhythmisch die bekannten Gesänge der Messe, das Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus, das Vaterunser und das Agnus Dei in spanischer Sprache zu Gehör brachte, versetzte die Gemeinde in eine Stimmung, die gut zu den Lesungen des Sonntags passte. …. Der bekannte zeitgenössische Flamenco-Gitarrist und Sänger Rubin de la Ana trug die meisten Weisen vor, …. rhythmisch hoch anspruchsvoll, … die Gemeinde erlebte eine Verzauberung durch die so fremden wie teilweise vertrauten Klänge, ein ganz besonderes Fest und eine Zelebration des Glaubens, das lange nachhallen wird

30.August 2020 Schabel Kultur Blog

„Dass Rubin de la Ana das anspruchsvolle Konzert mit einem klassischen Gitarrensolo begann, überraschte, verstärkte andererseits umso mehr den Kontrast zu der Rasanz und Tiefe der folgenden Flamencostücke. Mit einer Martinete mit Baston setzte er das Niveau des Abends extrem hoch an und zeigte sein profundes Interpretationsvermögen unterschiedlichster Palos, …. die raue Schönheit seiner Stimme, der rhythmische Puls seiner Gitarre (wurden) physisch erlebbar“

https://schabel-kultur-blog.de/tanz/berlin-flamenco-praesentiert-von-rubin-dela- ana-su-companias-in-der-matthaeus-kirche-am-kulturforum/

Rubin de la Ana y su compañia gefeiert in Trinitatis

Kirchenmusik Ausgabe Juli/August 2024 Gemeindezeitung, Seite 10

Flamenco puro arte: flamenco fusión 
Standing Ovation für Rubin de la Ana y compañia

Künstler Rubin de la Ana, Ana Maria Galan Galvez, Tom Auffarth Foto G Fuest
Was für ein grandioses Konzert! Begeisterte Zuschriften, Danksagungen, Blumen erreichen mich bis heute, 30. Juni, drei Wochen nach Rubin de la Anas Konzert, welches am 9. Juni in Trinitatis zu hören war. Mit La tierra mía, sus voces y ecos gelingt es Rubin de la Ana ein eindrückliches Bild über die jahrhundertealte Tradition der Flamenco-Kunst von ihren Anfängen bis in die Gegenwart zu interpretieren. Ein großer Wurf! Bravorufe, ein Sturm der Begeisterung, nicht enden wollender Applaus belohnen Rubin de la Ana und sein Ensemble: Die von Rubin de la Ana penibel geführten und fabelhaft disponierten Musiker webten einen feinen Klangteppich, auf dem de la Anas Flamenco-Gitarre biegsam jubilieren konnte. Rubin de la Ana begeisterte das Publikum mit seinem hochsensiblen Vortrag seiner flamenco fusión. Er war von faszinierender Leichtigkeit, wunderbar sprechend und unterstrich auf vollendete Weise den jeweils ganz eigenen Charakter jeder einzelnen Instrumentenstimme: !Flamenco puro arte!
Im Dialog mit Rubin de la Anas Gitarre und Gesang zeigten die Tänzerinnen Ana Maria Galan (Chipiona, Cádiz) und Bella Paloma (Berlin) ihr profundes Interpretationsvermögen: Während Ana Maria Galans Tanz hohe Vollendung und Eleganz zeigte, begeisterte Bella Palomas Tanzstil durch Kraft, Eleganz und athletische Präsenz, nicht weniger vollendet aber vollkommen anders. Mit Haltung, großräumigen Armbewegungen und mimischer Abwechslung interpretierte Bella die verschiedenen Palos del flamenco und gab ihnen durch ihre Optik eine wunderbar jugendliche Aura. Ana Maria Galan verfügt hingegen über eine virtuose Technik. Ihr Tanz, pure Magie!
Thurid Ilka Gertich
Veranstalterin

 

 

 

Trinitatis und der Flamenco –

Konzert für Gitarre & Gesang, Cello, und Viola

8. Dezember 2019, Trinitatiskirche

Nach dem grandiosen Concierto del cante jondo para Misa flamenca – canticos gitanos a dios im April ermöglichte Rubin de la Ana den zahlreich erschienenen Hörern am zweiten Advent erneut Einblicke in die Vielfalt der Klangfarben des Flamenco. Mit Flamenco fusión hob der Künstler, ein Virtuose auf der Gitarre, die Solo-Gitarre als Instrument hervor und ließ traditionelle Flamenco-Klänge mit den Klangfarben von Viola und Cello verschmelzen. Ein Fest für die Ohren! 

…. Rubin de la Ana verzauberte seine Hörer mit zärtlichen Pianissimo-Tönen bis hin zu kräftigen Fortissimi, jeweils einzelne Töne oder auch vielseitige Akkorde den Saiten entlockend. Sein Gitarrenspiel und das unverwechselbare Timbre seiner Gesangstimme weckten Assoziationen des fernen Andalusien. …

Künstler David Rodauce Viola, Selin Demirel Cello), Rubin de la Ana Gitarre, Gesang, Künstlerische Leitung I Foto G Graiche

Allein Rubin de la Anas’ kunstvollem Gitarrenspiel zu lauschen rührt an unseren Seelen. Dass Hinzutreten seiner wohl-temperierten, tief-kehligen Gesangstimme verschaffte uns einen ganz intimen Zugang in die Welt des Flamenco: Das allein, ein Gesamt-Kunstwerk! Das Verschmelzen mit den Klangfarben von Cello und Viola erweiterte die Klangwelten und überraschte mit großartigen Harmonien. Einfach umwerfend! Eine grandiose Leistung Rubin de la Anas’ alle drei Instrumente so wundervoll aufeinander einzustimmen. ….

Artikel Februar/ März Ausgabe 2020, Gemeindezeitung Trinitatis Gemeinde

Das Cello spielte die begabte, gerade erst 21jährige Selin Demirel aus Istanbul, die Viola David Rodauce, ein begabter junger Bratschist aus Quito. 

Misa flamenca – Konzertante Aufführung

“am 07.04.2019 gaben Rubin de la Ana y compañia das „Concierto de cante jondo para Misa Flamenca – canticos gitanos a dios

Den zahlreich erschienenen Besuchern wurde die Flamenco-Messe in eindrucksvoller Form nahegebracht. …. Anhaltender, begeisterter Beifall, … Rubin de la Ana – ein gitano aus Jerez de la frontera – behandelte seine Gitarre, als sei diese Teil seines Körpers: filigrane Akkorde, kunstfertige Läufe, fortissimo hervorgehobene einzelne Töne. Die Stimme de la Anas: tief kehlig, mit den für einen Mitteleuropäer unmöglich nachzuahmenden Schwankungen von hohen und tiefen, sich überschlagenden Tönen. Wahrlich ein Genuss!“